Kevin hat die "Schnauze voll" vom E-Commerce. Alle 560 YouTube-Videos gelöscht. Kein Coaching mehr. Keine Online-Shops mehr. Alles verkauft!
Wenn jemand wie Kevin Helfenstein den Stecker zieht, dann ist das kein kleines Rebranding. Das ist einer der radikalste Exits, den die deutsche Coaching- und E-Commerce-Szene seit Längerem gesehen hat.
Willkommen im Jahr 2026! 🥳
Kevin Helfenstein zieht den Stecker. Komplett!
E-Commerce? Aus. Coaching? Eingestampft. YouTube? Komplett gelöscht - 560 Videos. Keine Spur mehr vom alten Kevin Helfenstein. Klingt nach dem totalen Neuanfang. Könnte aber auch die Bühne für das nächste Kapitel sein. Kommt bald das Investment-Coaching von Kevin?!
🚨Update Ende Januar 2026: Tatsächlich bewirbt Kevin nun sein erstes Webinar: "In 4 Stunden pro Woche zum Nebeneinkommen an der Börse!". OMG😁
Schauen wir uns das einmal genauer an...
Video: Das vollständige Statement
🚨Update Mitte Februar 2026: Das Video wurde gelöscht und ist nicht mehr online.
Dafür gibt es nun ein anderes Video mit dem Titel: Dropshipping ist tot!
Was ist passiert?
Kevin Helfenstein war über 10 Jahre im E-Commerce aktiv, davon 8 Jahre im Coaching. Zwischen 2018 und 2025 betreute er laut eigener Aussage rund 6.500 bis 7.500 Kunden und generierte mit seinem Coaching-Modell zwischen 12 und 17 Millionen Euro Umsatz.
Doch dann kam 2025. Ein Jahr, das er selbst als "volatil“ beschreibt: Konsumflaute, wirtschaftliche Unsicherheit, steigende Akquisekosten, sinkende Marge - das Übliche.
Gleichzeitig verlor er die Lust:
- keine Motivation mehr für neue Creatives
- kein Nerv mehr für Ad-Manager und Anfängerfragen
- kein Spaß mehr am Tagesgeschäft
Also hat er alles verkauft:
- emmalove.de (Hundezubehör) - verkauft
- elbschein.de (Modeschmuck) - verkauft
- Firma: leer, keine aktiven Assets mehr
- Büro: von 320 m² auf 75 m² runter
- Team: fast vollständig abgebaut, nur noch 3 Leute
Seit dem 01.01.2026: Coaching komplett eingestellt, Website offline, keine Neuverträge mehr.
Der Teil, den er vermutlich nicht in die Kamera sagt: Das FernUSG!
Jetzt kommt meine Vermutung und ich trenne das sauber von Fakten.
Fakt ist: Das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) hat 2025/2026 richtig Zähne bekommen. Der BGH hat im Juni 2025 klargestellt, dass viele Online-Coaching-Modelle ohne ZFU-Zulassung nichtig sein können. Rückzahlung inklusive.
Fakt ist auch: Es gab auch mehrere Urteile gegen Kevin Helfenstein. Hier findest Du eine Liste mit verschiedenen FernUSG-Urteilen.
Meine Vermutung: Wenn Du in so einer Phase gleichzeitig (a) einen härteren Markt hast, (b) stressige Kunden, (c) steigende Akquisekosten und (d) juristischen Gegenwind bzw. Rückabwicklungen im Markt, dann beeinflusst das Deine Entscheidung. Auch wenn man es dann "keine Lust mehr" nennt...
Ich kann nicht belegen, welche konkreten Folgen das intern bei ihm hatte. Aber der Druck auf Coaching-Anbieter durch FernUSG ist real und für viele existenziell.
🚨 Nicht zu vergessen: Rückforderungen sind bis zu drei Jahre nach dem Kauf möglich. Ist die Firma bis dahin verschwunden, lässt sich dort allerdings kein Geld mehr zurückholen.
Und jetzt noch kurz ein persönlichen Teil dazu: Ich kenne Kevin. Persönlich. Seit vielen Jahren. Er war von Anfang an Mitglied in der Dropshipping-Forum.de-Community. Ich habe ihn in Coaching-Review analysiert. Und ich halte ihn für einen der wenigen, welche sein Coaching-Business mehr oder weniger seriös betrieben haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Scam-Coaches.
Was macht Kevin Helfenstein jetzt?
Kevin ist raus aus dem Hamsterrad. Zumindest sagt er das. Sein neues Business-Modell:
- Aktives Trading seit 2021
- Kapital: ~1 Mio. EUR (Margin)
- Monatsgewinne: 60.000-100.000 EUR
- Zeitaufwand: ca. 4 Stunden pro Woche
- Märkte: DE, DK, CH, USA
- Strategie: konservativ, langweilig, abgesichert gegen "Black Swan“-Events
Statt Online-Shops baut er jetzt Aktienpositionen. Statt Kunden betreut er Excel-Sheets. Statt Ads klickt er auf Börsentools. Sein neues Ziel: finanzielle und zeitliche Freiheit. Ohne Mitarbeiter, ohne Kunden, ohne Community-Zwang.
Warum ich das mutig finde?
Ich hab das selbst erlebt. Mit meiner Web-/E-Com-Agentur. Von 0 auf 20+ Mitarbeitende. Dann: Burnout, Rückbau, radikale Fokussierung. Meine Story dazu hier.
Heute arbeite ich solo. Ich mache nur noch, was mir Spaß macht. Noch immer E-Commerce, aber mit Fokus auf AI, Automatisierung und Systeme, die skalieren, ohne mich zu skalieren.
Kevin hat diesen Schritt jetzt auch gemacht. Nur eben komplett raus aus der Branche.
Und die anderen Coaches? Jetzt wird’s spannend!
- Niko Dieckhof und Riccardo Göderle. Plötzlich ist das große Ding: "Dropshipping mit AI". Gleiche Dropshipping-Formel, neuer Hype-Mantel. Das macht es nicht besser, nur buzzword-lastiger. Ein neues Review zu Göderle folgt. Das alte Coaching-Review findest Du hier. Zu Niko gibt es hier die AI-Dropshipping Analyse.
- Unser Dropshipping-Community "Liebling" Jonathan Nägele (ecomventures) hat auch alle Videos gelöscht und macht nun irgendwas mit AI-Closer Tools.
- Bei Oscar Schnell (ecomlaunchpad) wird gemunkelt, das er sich aus dem Coaching-Markt zurückgezogen hat und auch keine Lust mehr hat.
- Und was ist mit Torben Baumdick los?! Website: offline. Google-Profil: dauerhaft geschlossen. Hier gibt es Gerüchte, dass sich die beiden Partner zerstritten haben nach einem Ayahuasca-Trip.
Und jetzt? Wie geht es weiter?
Ich beobachte. Ich analysiere. Und ich schreibe weiter über den Coaching-Mark und decke weiterhin auf, was hinter den Kulissen der Coaching-Welt passiert.
Wenn Du wissen willst, wie man E-Commerce ehrlich aufzieht mit AI, mit CRO, mit Automatisierung. Dann einfach hier weiterlesen!
Denn ich bleibe dran. Und wenn der nächste Scam-Coach wieder versucht, unter neuem Namen durchzustarten. Ich werde da sein! 😎
Ich wünsche Euch einen guten Start in das neue Jahr 2026! 🙏
